Private Unfallversicherung Vergleich

Private Unfallversicherung ist einer der wichtigsten Versicherungen. Bereits über 30 Millionen Deutsche haben eine private Unfallversicherung. Auf dieser Seite finden Sie Infos und mehrere Angebote zur Private Unfallversicherung.



Private Unfallversicherung
ist sehr wichtig: rund acht Millionen Unfälle ereignen sich jährlich in Deutschland. Das heißt, dass alle vier Sekunden ein Mensch verunglückt, sei es durch ganz alltägliche Dinge wie Rasieren oder durch andere Missgeschicke. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt jedoch nur dann, wenn der Unfall zum Beispiel in der Universität, in der Schule, im Kindergarten oder jeweils auf dem Weg dorthin passiert. Für Unfälle in der Freizeit und im privaten Bereich ist daher eine private Unfallversicherung sehr wichtig.


Die Leistungen

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt die Kinder nur im Kindergarten, Schüler nur in der Schule und Studenten nur in der Universität. Berufstätige sind auf einer Dienstfahrt oder am Arbeitsplatz durch die Unfallversicherung des Arbeitgebers abgesichert. In der übrigen Zeit hilft die gesetzliche Unfallversicherung nicht oder reicht nicht aus. Auch Hausfrauen haben keinen Schutz. In solchen Fällen kann nur eine private Unfallversicherung vor den möglichen finanziellen Auswirkungen eines Unfalls schützen. Denn die meisten Unfälle ereignen sich in der Freizeit und im häuslichen Bereich.

Für wen ist eine Private Unfallversicherung wichtig?

  • für Kinder
  • Jugendliche und junge Erwachsene in der Ausbildung
  • Studenten und Schüler
  • Selbstständige und Freiberufler
  • Rentner
  • Hausfrauen und Hausmänner
  • Menschen, die einen bestimmten Risikoberuf haben

Wie viel zahlt die Versicherung?

Private Unfallversicherung zahlt - gestaffelt nach dem Grad der Invalidität - den vorher vereinbarten Einmalbetrag. Eine sogenannte >>Gliedertaxe<< (siehe Übersicht unten) führt auf, welchen Invaliditätsgrad der Verlust bestimmter Gliedmaßen bedeutet. Die Tabelle zeigt auch, wie viel die Versicherung bei Verlust bestimmter Gliedmaßen zahlt.


Wieviel kostet eine private Unfallversicherung?

Die Kosten für die private Unfallversicherung ergeben sich in erster Linie aus der vereinbarten Versicherungssumme. Die Versicherungssumme für den Fall der Invalidität können Sie nach Bruttojahreseinkommen und Alter nach folgender Faustregel berechnen: mit 50 Jahren das dreifache Jahreseinkommen, mit 40 Jahren das vierfache und mit 30 Jahren das fünffache. Für besonders gefährliche Berufe werden in der privaten Unfallversicherung zusätzlich Risikozuschläge verlangt.

Neben der allgmeinen Unfallversicherung gibt es noch spezielle Unfallversicherungen:

Kinderunfallversicherung: versichert Unfälle von Kindern, zum Teil auch Krankheiten.

Insassenunfallversicherung: schützt die Insassen eines Autos.

Freizeitunfallversicherung: leistet nur für Unfälle außerhalb des Berufs.

Reiseunfallversicherung: versichert Unfälle nur auf Reisen.

Unfallzusatzversicherung zur Lebensversicherung: bietet erhöhte Leistungen bei einem Unfalltod. Besser ist jedoch eine Risikolebensversicherung.

Weitere Leistungen

Todesfallleistung: Sie können auch für den Todesfall eine Versicherungssumme vereinbaren. Wenn der Versicherte im ersten Jahr nach einem Unfall stirbt, erhalten die Hinterbliebenen die Todesfallsumme.

Krankentagegeld: Sie können auch bei der Unfallversicherung zusätzlich ein Krankentagegeld abschließen. Das Geld bekommen Sie aber nur nach einem Unfall! Deshalb empfehlen wir Ihnen, eine Tagesgeldversicherung über die Krankenversicherung abzuschließen.

Unfallrente: Eine Unfallrente wird zusätzlich zu oder statt der einmaligen Versicherungsssumme gezahlt.

Krankenhaustagegeld: wird für jeden Tag einer unfallbedingten Krankenhausbehandlung gezahlt. Besser ist aber die Versicherung eines Krankengeldes über eine Krankenversicherung.

Weitere Leistungen wie etwa die Erstattung von Kurkosten nach einem Unfall, von Bergungskosten oder von Kosten einer kosmetischen Operation, sind mitunter beitragsfrei mit eingeschlossen.

Was gehört nicht zu Leistungen?

Die private Unfallversicherung zahlt grundsätzlich nicht bei
  • Unfällen durch riskanten Sportarten.
  • Unfällen, die durch Krampfanfälle hervorgerufen werden und den gesamten Körper ergreifen.
  • Selbstmord, Vergiftungen oder Infektionen.
  • Unfällen durch Kernenergie, innere Unruhen sowie Krieg.
  • Unfälle infolge einer Schlägerei oder Trunkenheit.
Unfall- und Invaliditätsversicherung für Kinder: Besonders ist die private Unfallversicherung für Kinder wichtig. Denn ein schwerer Unfall kann für die Elten erhebliche finanzielle Folgen haben: Sie müssen eventuell lebenslang für den Unterhalt des Kindes aufkommen. Eine Kinderunfallversicherung sollten Sie daher nicht zu niedrig abschließen.