Wohngebäudeversicherung Vergleich

Schäden durch Leitungswasser, Sturm und Feuer können ein Vermögen kosten. Die Wohngebäudeversicherung kann viele Hunderttausend Euro wert sein. Hier finden Sie mehr Infos und mehrere Angeote zur Wohngebäudversicherung.



Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für jeden Wohnungs- und Hauseigentümer. Sie ist einer der wichtigsten Sachversicherungen, um den in der Regel größten privaten Vermögenswert abzusichern und das Haus im Schadensfall, etwa nach einem Brand, wieder aufbauen zu können. Als Hauseigentümer sollten Sie unbedingt eine Wohngebäudeversicherung abschließen, da Sie immer mit dem Risiko leben, dass Ihr Haus durch Leitungswasser, Sturm oder Feuer beschädigt oder sogar vernichtet wird.



Wohngebäudeversicherung ersetzt bei einem Totalschaden Ihr Haus, das bedeutet, sie zahlt den Preis, den es kostet, Ihr Haus am alten Standort wieder aufzubauen. Das Haus muss aber innerhalb von drei Jahren wieder errichtet werden. Die Wohngebäudeversicherung zahlt je nach Bauphase eine Teilzahlung, falls es zu einem kompletten Neubau kommt.

Gezahlt wird bei
  • Schäden durch Hagelschlag,
  • Sturmschäden ab Windstärke 8, auch bei Schäden durch eingedrungenen Regen oder umgestürzte Bäume,
  • Leitungswasserschäden durch defekte Leitungen von Frisch- oder Abwasser, auch durch Frost verursacht. Gute Versicherungsunternehmen zahlen auch Schäden an Fußbodenheizungen oder durch Aquarien oder durch auslaufende Wasserbetten,
  • Feuerschäüden durch Blitzeinschlag, Flugzeugabsturz, Brand oder Explosion.
In der Regel sind Aufbauten wie Antennen und Nebengebäude wie Garage oder Garagenhäuschen mitversichert. Ist Ihr Haus nicht mehr bewohnbar, zahlt die Wohngebäudeversicherung 365 Tage lang die ortsübliche Miete, wenn Sie Vermieter des Hauses sind. Was und ob Sie brauchen, hängt von Ihrem persönlichen Risikoempfinden und von der individuellen Wohnsituation ab.


Was gehört nicht zu den Leistungen?

Vorsätzliche Schäden sind bei einer Wohngebäudeversicherung natürlich nicht versichert. Früher waren auch grob fahrlässige Schäden nicht versichert. Seit 2008 können Sie aber in solchen Situationen wenigstens einen Teil des Schadens ersetzt zu erhalten. Auch Überspannungsschäden am Gebäude durch Blitzeinschlag, ein Löscheinsatz der Feuerwehr und die eventuell dadurch entstehenden Entsorgungskosten sowie ein Kaminbrand sind in der Regel nicht versichert. Wie beim Hausratversicherung ist auch ein Schaden am Wohngebäude durch innere Unruhen oder durch einen Kernenergieunfall nicht abgesichert.

Die Kosten

Die Kosten einer Wohngebäudeversicherung hängt von dem Wert des Hauses, dem Standort & von dem gewählten Versicherungsunternehmen ab. Am billigsten sind Massivhäuser, dann kommen Holzhäuser und am teuersten sind Häuser mit Reetdach. Die Küstenregionen sind teurer als andere. Für die Standartabsicherung eines Hauses in Dresden zahlt man bei günstigen Versicherern zwischen 150 und 200 Euro. Für ein gleichwertiges Haus in Hannover zahlen Sie knapp 100 Euro. Wenn Ihr Haus neu ist, können Sie zwischen 10 und 25 Prozent Rabatt erhalten. Sie sollten die Ermittlung der korrekten Versicherungssumme lieber dem Versicherer überlassen. Sie zahlen dann vielleicht etwas zu viel, im Schadenfall werden Sie aber alles erszetzt erhalten. Hier können Sie einen kostenlosen Wohngebäudeversicherung Vergleich anfordern. Tarife schon ab 9 Euro im Monat.